crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn


Zweite und vierte Klasse der Hellbergschule aus Kirn zu Gast

Mucksmäuschenstill ist es an diesem Morgen im Crossport to heaven. Wache Kinderaugen nehmen alles um sie herum auf. Konzentriert beantworten sie die Fragen von Clemens Fey. Die Schüler der zweiten und vierten Klasse beschreiben dem Diakon, woran sie merken, dass sie in einer Jugendkirche sind: Herzen am Kreuz, große und bunte Bilder, Hände, Kerzen, Holzbänke, die Strahler und bunten Lichter. Mit Fey erarbeiten die Kinder aus Kirn, was für sie wesentlich in ihrem Leben ist und worüber sie sich in ihrem Zuhause besonders freuen. Sie denken dabei kreativer und über mehr Ecken als Erwachsene es tun. Auf ihre kindliche Art erarbeiten sie, was für sie Miteinander leben, füreinander da sein und teilen bedeutet. Weiterlesen


Weihbischof sagt Danke

Der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters lernt die Jugendkirche Crossport to heaven von einer ganz neuen Seite kennen. Er besucht die ehrenamtlichen Helfer, die seit September Flüchtlinge im Camp auf dem Flughafen Hahn mit Kleidern versorgen.

Jörg Michael Peters ist sofort im Gespräch mit Helfern und Flüchtlingen. Sei es mit der scherzhaften Frage nach Schuhen in seiner Größe 46 – „was hätten sie denn da?“, oder einer Begrüßung in arabisch, dem Nachfragen wie etwas in syrisch heißt. Sichtlich erstaunt blicken die Kinderaugen dabei in die Höhe; auf den riesigen Mann in dieser ungewöhnlichen Kleidung. Weiterlesen


Aktion zum Valentinstag für junggebliebene Herzen

Zum ersten Mal griff die Jugendarbeit den Gedanken des Valentinstages auf und bereitete mit Jugendlichen einen besonderen Gottesdienst für jung und alt vor. „Wir sind froh, dass sie an diesem ganz besonderer Tag, an dem sich Liebende etwas vornehmen, zu uns gekommen sind“, begrüßte Diakon Clemens Fey die Besucher auf dem Flughafen Hahn. Ganz im Zeichen von „Freundschaft, Beziehung, Liebe als Thema“ fand die Begegnung statt. Ganz in rotes Licht getaucht, Herzen aus Kerzenlicht, bot Crossport to Heaven eine besondere Atmosphäre.
„Wenn man jung ist, ist es noch einfacher. Doch wenn man älter ist, braucht es viel Geduld, viel Phantasie, um Liebe in den Kleinigkeiten des Alltags zu entdecken; vielmehr Nischen zu suchen“, so Fey aus eigener Erfahrung sprechend. Ihm war auch noch ein Telefonat mit ein junger Frau vom Nachmittag in Erinnerung, die gerade niemanden hatte, dem sie so richtig vertrauen kann. So kann „Aktives Zuhören“ mehr wert sein als tausend Ratschläge, erklärte Fey: „Keinen Tag soll es geben ohne Zuhören“.

WIR SAGEN DANKE FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE BISCHOF STEIN STIFTUNG IN HÖHE VON 800 €

Die generationenübergreifende Vorbereitungsgruppe rund um die erkrankte neue Pastoralreferentin Sandra Jungbluth, hatte sich neben aller Texte und Lieder auch überlegt, alle Besucher einzubinden. Jeder konnte seine eigenen Gedanken zu „Liebe ist…“aufschreiben.  Diese wurden von Martin Müller in einer Auswahl vorgestellt: „Liebe ist….„alles, alles, was wir brauchen“ „ein Gefühl der unerschütterlichen Verbundenheit“, „sich alles sagen zu können“, „das große Ganze“, „Unser Leben“.
Auch Pit&Paul hatte sich zu der Premiere zu einem besonderen Beitrag begeistern lassen: Das aktuelle Lied aus der Popmusik „Hallo Lieblingsmensch“ hatten sie mit nur einer Probe auf Wunsch der Vorbereitungsgruppe vorbereitet. Inzwischen hat die Gruppe rund um Clemens Fey immer mehr Sicherheit gewohnen: Kleine Soli vonSaxophon (Anton Huesgen), Gitarre (Julian Weiand), Sologesang (Xenia Beitz) oder Instrumentalstücke mit Improvistion zu Beginn nicht vorstellbar.
Gott schrieb einen Liebesbrief an seinen Lieblingsmensch, den dank der Vorbereitungsgruppe jeder mit nach Hause nehmen durfte, adressiert in rotem Umschlag, versehen mit süßen Herzen. Im kommenden Jahr plant die Vorbereitungsgruppe schon im Vorfeld mehr Aktionen zum Valentinstag und nicht nur die Versendung eines Postkartenflyers.


Ein Kommentar

Bonprix unterstützt Kleiderdepot

Voller Stolz öffnet sie die vielen Kisten, die sich in einem Raum des Crossport to Heaven türmen. Waltraud Barz-Kaufmann ist eine der vielen Helfer in der Kleiderausgabe für Flüchtlinge im Camp des DRK. Das Kleiderdepot hat sie mit einer umfangreichen Spende von Bonprix bereichern können.

Seit September letzten Jahres hilft sie bei der Sortierung und Ausgabe der Kleidung für Flüchtlinge auf dem Flughafen Hahn. „Ich verfolgte den Werdegang des Konfliktes, da mein Neffe dort ein FSJ absolvierte und vor dem Krieg sehr schöne Bilder auf seinem Blog veröffentlichte. Nachdem die Flüchtenden hier ankamen suchte ich eine Möglichkeit mich zu engagieren.“, erklärt sie ihre Beweggründe.

Da immer wieder ein Mangel an Kleidung in kleinen Größen und Schuhen bestand, machte sich Barz-Kaufmann auf die Suche nach Unterstützung. 30 Bekleidungsunternehmen in Deutschland schrieb sie ihn. 29 Absagen folgten. Die meisten Unternehmen spenden an internationale Hilfsorganisationen oder spezielle Flüchtlingslager. Ähnlich erging es den Helfern, die bei den Filialen der Modeketten in der Region anfragten. „Das läuft alles über die Zentrale“, war die Standardantwort. Nur bei Einzelhändlern aus der Region hatten die fleißigen Helfer Glück. Familienunternehmen wie Venter aus Kirn oder Messerich spendeten Unterwäsche. Ebenso Globus in Simmern.
Aber auch eine Rückmeldung erfolgte auf die schriftliche Anfrage. Es begann ein email-Austausch mit Christine Schröder von bonprix, in dem Barz-Kaufmann die genauen Bedarfe im Kleiderdepot angegeben konnte. Für die Männer suchen sie taillierte Kleidung, schmale Schnitte in kleinen Größen, die Frauen brauchen enge Sporthosen und Leggings. Auch Jacken und ein großer Bedarf an Schuhen wurde mitgeteilt. Bonprix konnte die Bedarfsliste nach einiger Zeit erfüllen. Nun werden neu ankommende Flüchtlinge nach und nach damit unterstützt. So können Engpässe bei den gespendeten Kleidern besser überbrückt werden.
Waltraud Barz-Kaufmann lässt nicht nach. Nebenbei näht sie aus gespendeter Plane von VAUDE Taschen, damit die Flüchtlinge eine Möglichkeit haben, ihre sieben Sachen zu transportieren.

Die Kleiderausgabe hat zur Zeit montags und freitags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Für diese Zeiten werden weiterhin Helfer gesucht. Auch Kleiderspenden in kleinen Herren- und Damengrößen werden gebraucht.

 


Convention bestätigt Leitungsteam

Das Projekt Crossport to heaven kann auf fünf erfolgreiche Jahre zurückblicken. Anlass in einer erneuten Convention Jugendliche und Ehrenamtliche zu ihrer Meinung zu befragen. Nach zwei Jahren stand auch das ehrenamtliche Leitungsteam zur Wahl.
Clemens Fey berichtete zuvor über die erfolgreiche Entwicklung des Projektes, das sich vor allem durch Spenden und die ehrenamtliche Arbeit trägt. Zahlreiche Konzerte, Veranstaltungen wie das Jugendfestival oder das Festival der Kulturen bereichern das Programm. Jugendgottesdienste, die Workshopreihe „open for all“ oder kleinere Projekte bieten Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Eine große Herausforderung ist seit September 2015 das Kleiderdepot. Mit der Kleiderausgabe für die Flüchtlinge im Camp des DRK lebt das Jugendprojekt aktive Nachbarschaftshilfe.
Hier hat auch Saskia Sprengnöder das Projekt kennen- und lieben gelernt. Weiterlesen


Liebe ist…..Gottesdienst zum Valentinstag

Sonntag, 14 Februar 2016 um 18 Uhr

Gottesdienst zum Valentinstag

Musikalisch gestaltet von Pit&Paul

Valentin von Rom soll als Priester Liebespaare trotz des Verbots durch Kaiser  Claudius II nach christlichem Ritus getraut haben und dafür am 14. Februar 269 hingerichtet worden sein. Zudem habe Valentin den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden.Schutzpatron der Jugendlichen, Reisenden und Imker. Anrufung bei Wahnsinn, Epilepsie und Pest. Soll zur Bewahrung der jungfräulichen Unschuld und einer guten Verlobung und Heirat verhelfen. (Quelle: Wikipedia)


Fastnachtsdisco: Gelungenes Projekt von Jugendlichen für Kinder

Drei Stämme aus Windesheim, Kirn-Sulzbach und Sohren kamen mit ihren Wölflingsgruppen zum Fastnacht feiern auf den Flughafen Hahn. Zwei Firmgruppen hatten für sie eine Fastnachtsdisco mit Programm vorbereitet. Während die Mädchen den kreativen Part übernahmen wie Schminken oder Nägel gestalten, Filzen oder Freundschaftsbänder hatten die Jungs die Musik- und Lichtanlage im Griff und moderierten die Spieleangebote. „Die schönen Lichter leuchten wie in einer Disco“, war Alissa Florin-Heiko (9) aus Windesheim begeistert. Auch ein Fastnachsbuffet hatten die beiden Gruppen vorbereitet. Weiterlesen


Überregionale Unterstützung für Flüchtlingskinder

Wie die drei Weisen aus dem Morgenland brachten die Sternsinger aus der Pfarreiengemeinschaft Sohren Flüchtlingskindern besondere Gaben. Diese hatten sie nicht selbst gesammelt bei der Sternsingeraktion. Vielmehr bereiteten sie ihnen zusätzlich ein kleines Fest. Sie erklärten den Kindern und ihren Familien die Bedeutung der Sternsinger, sangen gemeinsam Lieder und verteilten die Geschenke. Diese hatten Schüler aus der Grundschule Boos gepackt. Die Schüler aus der Verbandsgemeinde Vordereifel hatten schon vor Weihnachten mit der Zusammenstellung der Päckchen begonnen.
Der Jugendrat Sohren konnte dank privater Geldspenden für Spielzeug und Bastelmaterialien daraus bunt gefüllte Tüten packen. Bereichert wurden diese noch durch Sachspenden wie Stifte von der Schmöckerecke in Sohren oder der Unterwäsche vom Modehaus Venter aus Kirn.

Immer wieder erfährt die Kleiderausgabe auf dem Flughafen Hahn die Unterstützung von Unternehmen und Einzelpersonen wie auch von Jeanette Messerich vom Modehaus Messerich.
Auf diese Spenden sind die ehrenamtlichen Helfer im Kleiderdepot weiterhin angewiesen.
Auch sucht die Kleiderausgabe für die Ausgabezeiten montags und freitags von 15 bis 18 Uhr Unterstützung. Wer sich mit Workshopangeboten einbringen möchte, kann sich ebenso bei Ursula Meinhardt im Pfarrbüro in Sohren melden: 06543 2020


Friedenslicht

„Hoffnung schenken – Frieden finden“

Friedenslichtaktion 2015 setzt Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht

Nicht nur im Fernsehen sondern auch im wahren Leben kann das Friedenslicht empfangen und weitergeben werden.
Die Friedenslicht-Aktion 2015 in Deutschland will unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ ein klares Zeichen im Sinne unserer Jahresaktion für Gastfreundschaft. Alle Menschen sind eingeladen, dabei mitzuwirken.

Zentral für den Hunsrück wird das Friedenslicht am Sonntag, 13 Dezember um 18 Uhr im Crossport to heaven, der Jugendkirche des Hunsrücks, ausgesendet. Vom Flughafen Hahn aus können Menschen aus allen Gemeinden der Region das Friedenslicht mitnehmen um ein Zeichen des Friedens zu setzen. Weiterlesen


Nikolausfeier dank der Vorbereitung von Jugendlichen

Zu einer besonderen Nikolausfeier begrüßten Pfarrerin Sandra Menzel und Clemens Fey, Diakon für Jugendarbeit, Kinder und Jugendliche aus Hunsrücker und Flüchtlingsfamilien. Der gelungene Abend war ein spontanes Projekt der Firmgruppe von Anna Görzen und Andrea Kaefer.
Sie hatten mit den Jugendlichen traditionelle Nikolauslieder eingeübt, die sich mit ihren Instrumenten in eine Firmgruppenband einbrachten. Mit ihren mehrsprachigen Texten stellten sie die Geschichte rund um den Bischof Nikolaus vor. Weiterlesen