crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

Schul-Endtage

Nach einem vollen Programm im crossport to heaven ziehen die Schüler der Abschlussklasse der Hunsrückschule Bilanz. Sie sind zufrieden mit ihrem gelungenen Orientierungstag für ihre Zukunft nach der Schule, auch Schulendtage genannt. Manches hat einigen gefallen, anderen nicht, manches fiel den einen schwer, manches fiel den anderen schwer.

Sie haben aber auch Vorschläge: „Es ein bißchen früher zu machen, eher zu Beginn des Schuljahres“, regt Antonia Huber an und erhält Zustimmung ihrer Klasse. „Es hat die Klasse zusammengeschweißt und das wäre toll zu Beginn des Jahres.“, erklärt sie ihr Anliegen.

„Es hat mich gefreut, dass wir das große Bild hinbekommen haben“, benennt Marvin Herrmanns einen Erfolg und „dabei das gemeinsame, kreative Arbeit und austoben. Es hat nicht jeder vor sich hin gearbeitet, sondern wir haben zusammengearbeitet.“ Alina Klabes haben auch die Bilder zu ihrem Leben mit 30 und die eigenen Plakate mit ihren Werten und was ihnen wichtig ist im Leben, gut gefallen. So gaben alle Schüler eine persönliche Rückmeldung an die Berufseinstiegsbegleitung, die zu diesem Tag auf dem Flughafen Hahn eingeladen hatte.

Einen Tag lang konnten sie miteinander über die Zukunft nachdenken, sich Ziele setzen und bewusster angehen. Die eigene Einstellung zur Zukunft und was ihnen jetzt wichtig ist, konnten sie reflektieren. Pia Erbach-Adams begleitete als Berufswahlkoordinatorin die Klasse zum crossport to heaven, der Jugendkirche auf dem Flughafen Hahn. Tatkräftig unterstützte sie alle Arbeitsschritte. Ein intensiver Tag mit Selbstversorgung bot sich der Klasse und den begleitenden Fachkräften.

Burger und Pommes gehen auch selbstgemacht. Zur Auseinandersetzung mit den eigenen Werten zählt auch, was ist mir mein Körper an gesunder Nahrung wert, wie achte ich durch meinen Umgang mit Lebensmitteln die Erde.

Bemerkenswert für viele Erwachsene dürfte sein, dass die Jugendlichen sich mit Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Liebe, Hilfsbereitschaft und Freundschaft identifizieren. Sie brauchen Konsequenz, Vertrauen und Treue in ihrem Leben. Für alle ist eine eigene Arbeit wichtig, sie wollen fleißig sein und Leistung erbringen. Manche Eltern werden sich wundern, aber Ordnung, Bildung,Respekt und Würde haben eine hohe Bedeutung im Leben der Jugendlichen. Sie wünschen sich gelebte Liebe und Partnerschaft. Lisa Lorsbach, Pastoralassistentin, war begeistert von der intensiven Mitarbeit und inhaltlichen Diskussion der Schüler.

Pastoralreferenten noch in der praktischen Ausbildung werden Pastoralassistenten genannt. Seit 2017 ist Lisa Lorsbach im Dekanat Simmern-Kastellaun mit dem Schwerpunkt Schulpastoral in Ausbildung. Neben ihrem Einsatz an der regionalen Schule im Religionsunterricht hospitiert sie mit Begeisterung an der Hunsrückschule. Pastoralreferenten haben ein universitäres Theologie-Studium abgeschlossen und erhalten im Anschluss eine Ausbildung innerhalb des jeweiligen Bistums.

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