crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn


Friedenslicht aus Bethlehem ist auf dem Hunsrück angekommen

Dreimal drehte es sich um dieses kleine Licht. Doch unterschiedlicher konnten die Gottesdienste kaum sein. Die Ankunft des Friedenslichtes auf dem Hunsrück wurde in einem Outdoor-Gottesdienst am crossport to heaven, der Jugendkirche auf dem Flughafen Hahn gefeiert. Pfadfinder sind hart im Nehmen, doch für so manchen Gottesdienstbesucher wehte die frische Brise auf dem Flughafen Hahn arg um die Nase und verstärkte das Gefühl eingefrorener Füße. Der Band „Changes“ gelang es mit ihrem Repertoire die besondere Atmosphäre des ankommenden Friedenslichtes zu unterstreichen. Die Pfadfinder vom Stamm St. Michael in Sohren hatten diesen besonderen Aussendungsgottesdienst vorbereitet und das Licht umsichtig auf den Hunsrück transportiert. Sie brachten sich mit Texten und Fürbitten ein und stellten das Jahresmotto der Friedenslichtaktion „Frieden überwindet Grenzen“ mit einem besonderen Puzzle vor. Das Übertragen des zarten Lichtes war bei der rauhen Luft auf dem Flughafen kein einfaches Unterfangen. Aber mit der Fürsorge der Pfadfinder gelang auch dies.

Im Hunsrückdom versammelten sich die Gottesdienstbesucher nicht in der St. Michaelskapelle. Weit verstreut kam man im großen Kirchenschiff zusammen. Ursula Baumgarten vom Stamm St. Erasmus der Pfadfinder Rheinböllen begleitete auf der Querflöte Clemens Fey, der mit Gitarre und Gesang den musikalischen Part der Messe unter Leitung von Lutz Schultz übernommen hatte. Gemeindereferentin Renate Steyer übernahm die Verteilung des Friedenslichtes, so dass sie zum Evangelium den Dom erleuchteten.

„Wir sind dankbar an diesem besonderen Ort Kraft tanken zu dürfen. Anders als sonst in den über 20 Jahren, wie wir es sonst einmal im Jahr mit den Ehrenamtlichen der Jugendarbeit im Dekanat tun, tun wir es in einer neuen Form und so kommen andere Menschen zusammen.“ erklärt Diakon Fey. „Das kleine Friedenslicht verbindet uns rund um auf der Welt und schenkt uns Hoffnung“, ist Pastor Schultz dankbar für dieses besondere Geschenk. Stolz war er auch auf das Projekt der Messdiener, die mit ihren Sternen die Schutzengelaktion von Missio unterstützen. Marlis Oberst motivierte sie zahlreiche große Sterne zu basteln, die zum Ende der Gottesdienste verschenkt werden, in der Hoffnung auf eine Spende für die Schutzengelaktion. Die gespendeten Gelder fließen in ein Projekt im Kongo. Das Land zählt zu den vergessenen Kriegsgebieten auf der Welt.

„Wo das Leben noch ein wenig pulsiert, Autos tanken und Menschen Essen abholen“, begrüßte Fey die Bürger von Sohren und Umgebung zu einem abendlichen Freiluft-Gottesdienst auf dem Kaeferplatz. Hildegard Kaefer hatte diese Ausweichmöglichkeit für den traditionellen Friedenslichtgottesdienst der Gemeinde angeregt. So hatte sie auch mit Statusmeldungen in whatsapp auch im Namen ihrer Schwester dazu eingeladen. Fey predigte über die Fähigkeit des kindlichen Staunens, das man nur noch kann, wenn man sich angreifbar macht, sich einlassen kann und dies völlig uncool einfach zulässt. Welch Freude die Verteilung des Friedenslichtes in Mitten des Dorfes begleitet von der Musik von Pit&Paul machen kann, erfuhr der Diakon in einer persönlichen Rückmeldung: „Der Friedenslichtgottesdienst heute Abend hat mich sehr angerührt. Ich habe auf dem Käferplatz gestanden und habe geweint. Seit vielen Wochen und Monaten hadere ich mit Gott und der Institution Kirche. Es ist Zeit, dass wieder Friede in mein Herz einkehrt.“

In verschiedenen katholischen Kirchen wie Dickenschied oder Rheinböllen kann sich jeder selbst sein Friedenslicht anzünden. Ergänzend bietet die Pfarreiengemeinschaft Kirchberg auch an, dass das Friedenslicht gebracht werden kann. Hierzu muss man sich im Pfarrbüro in Sohren telefonisch oder per email melden.


Friedenslicht aus Bethlehem lässt sich von Corona nicht aufhalten

Die Pfadfinderorganisationen haben sich Alternativen überlegt. Das Friedenslicht findet trotz Corona seinen Weg zu uns. Am Samstag, den 12.12.2020 ab 14 Uhr  ist es soweit. Es findet die internationale Aussendefeier des diesjährigen Friedenslichtes in Salzburg statt. Anders als in den vergangenen Jahren organisiert die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) keine große Delegationsfahrt nach Österreich an. Die Ring-Friedenslicht-AG holt das Licht am Samstag, dem 12.12.2020 mit PKW nach Deutschland, so dass die jeweiligen Pfadfinderstämme die Flamme am 3. Adventssonntag  in Deutschland in Empfang nehmen können. Für den Pfadfinderstamm  St. Michael Sohren wird der Übergabpunkt der Parkplatz Hohe Warte in Raunheim sein. Vor dort wird ihre erste Übergabefeier am Sonntag um 17 Uhr auf dem Außengelände von crossport to heaven, der Jugendkirche auf dem Flughafen Hahn sein.

Das diesjährige Friedenslichtmotto „Frieden überwindet Grenzen“ setzt wieder darauf, dass alle Menschen guten Willens das Friedenslicht aus Bethlehem als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten in ganz Deutschland verteilen und somit allen Menschen den Zugang ermöglichen. Das Licht überwindet es einen über 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. 

Trotz wenigen Anwesenden vor Ort wird es sicher eine stimmungsvolle und bunte Aussendefeier in Salzburg sein, auch mit internationaler Beteiligung, denn auch die deutsche Delegation wurde um einen kleinen Beitrag gebeten. Diese Feier kann im Internet am am 12.12. ab 14 Uhr live gesehen werden: https://ppoe.at/international/friedenslicht/friedenslichtfeier-2020/

Der Verlauf der jeweiligen Routen Süd, Ost und West der Friedenslicht AG kann ab Salzburg auf Facebook nachverfolgt werden. Für den Hunsrück bietet sich dann am Dienstag, 15 Dezember um 19 Uhr im Hunsrückdom in Ravengiersburg eine weitere Übergabemöglichkeit im jeweiligen Friedenslichtgottesdienst, ebenso wie am Samstag, 19 Dezember um 17 Uhr auf dem Käferplatz in Sohren.

Eine Anmeldung zu dieser Übergabe ist im Vorfeld notwendig. Die Gemeindevertreter, die bei diesen drei Gelegenheiten nicht dabei sein können, können mit den für sie zuständigen Pfarrbüros oder Gemeindereferenten weitere Abholmöglichkeiten vereinbaren. Die beiden Pfadfinderstämme der DPSG im Hunsrück in Sohren und Rheinböllen freuen sich über die Unterstützung anderer Pfadfinderstämme sowie weiterer Ehrenamtlicher, die gerade nicht mehr mobilen Menschen das Friedenslicht bringen.

Eine Anmeldung zu den Friedenslicht-Gottesdiensten ist möglich beim Pfarramt Sohren bei Ursula Meinhard: meinhardt.pfarramtsohren@gmx.net

Das Friedenslicht ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) weitergeben.


Nikolaus

Flughafen Hahn/Sohren    Zu den Festtagen der hl. Barbara und des hl. Nikolaus hatte das Team von crossport to heaven Kindergottesdienste vorbereitet. Während zum Angebot zur hl. Barbara keine Anmeldungen im Vorfeld erfolgten, war der Zuspruch für den hl. Nikolaus größer.

Gemeinsam erarbeiteten sich die Kinder die Geschichte des hl. Nikolaus. Anhand von kindgerechten Illustrationen konnten sie herausfinden, was sich zur damaligen Zeit zugetragen haben soll und wofür das Handeln des Hl. Nikolaus ein Vorbild sein soll.

Andrea Käfer hatte neben der inhaltlichen Vorbereitung des Kindergottesdienstes auch die kreativen Elemente vorbereitet. Die Kinder arbeiteten angeregt mit und genossen die kleine Runde, in der jeder zu Wort kommen sollte. Sonst von 30 Kindern erwartet, kam im Corona-Jahr der Nikolaus nur zu einer kleinen Gruppe. Sicherlich war auch eine Premiere, dass Bischof Nikolaus mit Maske zu den Kindern kam. Das traditionelle Bischofsgewand- und nicht ein Weihnachtsmannkostüm – und die moderne Einwegmaske passten nicht wirklich zusammen, fehlte dadurch auch noch der imposante Bart. Doch verzaubert waren die Kinder vom Besuch des Bischofs Nikolaus.  


ADVENT IST MÖGLICH

Advent ist möglich

Das Team von crossport to heaven, der Jugendkirche auf dem Flughafen Hahn, hat sich für den Advent ein kleines Alternativprogramm überlegt. Es startet am Freitag, 04.12.2020 um 16 Uhr mit einem Kindergottesdienst zur hl. Barbara für Kinder. Am Samstag, 05.12.2020 um 18 Uhr folgt ein Kindergottesdienst zum hl. Nikolaus. Hierzu ist eine Anmeldung erforderlich. Beide Angebote müssen im Pfarrheim in Sohren stattfinden. Der traditionelle Aussendungsgottesdienst zum Friedenslicht findet in diesem Jahr Open-Air statt. Die DPSG Sohren, Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, bringt das Friedenslicht auf den Hunsrück. Der Aussendungsgottesdienst der Pfadfinder am Sonntag, 13.12.2020 wird auf 17 Uhr vorverlegt.

Die Vertreter der Pfarreien und Gemeinden sollen frühzeitig planen, wie sie die Weitergabe in den Gemeinden organisieren können. Es wäre eine schöne Geste in diesen Zeiten, wenn das Friedenslicht in allen Dörfern des Dekanates Simmern-Kastellaun und gerade zu den nicht mobilen Bewohnern gelangen könnte.

In kleinerem Rahmen wird das Friedenslicht am Dienstag, 15.12.2020 um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Christophorus Ravengiersburg ausgesendet. Hierzu ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich. Auf dem „Käferplatz“ in Sohren wird am Samstag, 19.12.2020 um 17 Uhr ein Open-Air-Friedenslichtgottesdienst umgesetzt. Die Anmeldung im Vorfeld ist per email an crossport@bistum-trier.de oder dekanat.simmern-jugend@t-online.de möglich.


Advent ist möglich

Das Team von crossport to heaven, der Jugendkirche auf dem Flughafen Hahn, hat sich für den Advent ein kleines Alternativprogramm überlegt. Es startet am Freitag, 04.12.2020 um 16 Uhr mit einem Projekt zur hl. Barbara für Kinder. Nach einer Katechese zu Beginn werden alle Kinder gemeinsam kreativ. Hierzu ist eine Anmeldung erforderlich. Der traditionelle Aussendungsgottesdienst zum Friedenslicht findet in diesem Jahr Open-Air statt. Die DPSG Sohren, Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, bringt das Friedenslicht auf den Hunsrück. Am Sonntag, 13.12.2020 um 19 Uhr wird es im Rahmen des Gottesdienstes der Pfadfinder ausgesendet.

Die Vertreter der Pfarreien und Gemeinden sollen frühzeitig planen, wie sie die Weitergabe in den Gemeinden organisieren können. Es wäre eine schöne Geste in diesen Zeiten, wenn das Friedenslicht in allen Dörfern des Dekanates Simmern-Kastellaun und gerade zu den nicht mobilen Bewohnern gelangen könnte.

In kleinerem Rahmen wird das Friedenslicht am Dienstag, 15.12.2020 um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Christophorus Ravengiersburg ausgesendet. Hierzu ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich. Auf dem „Käferplatz“ in Sohren wird am Samstag, 19.12.2020 um 17 Uhr ein Open-Air-Friedenslichtgottesdienst umgesetzt. Die Anmeldung im Vorfeld ist per email an crossport@bistum-trier.de möglich.


Autogottesdienst zu Allerheiligen

Im Auto kann man wenigstens mitsingen

Autogottesdienst zu Allerheiligen: Palm- und Autosegnung statt Gräbersegnung

Flughafen Hahn „Wir müssen neue Wege gehen in diesen besonderen Zeiten. So sagen wir Dank, dass wir hier zusammen kommen“ so Diakon Clemens Fey zu Beginn des Autogottesdienstes zu Allerheiligen. Ein 1500 Jahre altes Fest führt die Menschen in ihren Autos aus allen Dörfern der Region zusammen. Der Pantheon in Rom steht noch immer als Zeichen für dieses Fest. Die Gottesdienstbesucher nehmen als Symbol für ihr Gedenken gesegnete Palmzweige zu den Gräbern und für ihre Dörfer mit. Pater Josef und Diakon Clemens Fey werden in den folgenden Tagen alle Friedhöfe der Pfarreiengemeinschaft aufsuchen und die Gräber segnen, ohne dass dies vorher angekündigt wird. In ihren Autos mit geöffneten Fenstern können alle mit dem notwendigen Abstand nach Herzenslust mitsingen. Mit ihrer Hupe drücken sie Freude, Friedenswünsche und gute Gedanken aus. Dankbar sind alle für die vielfältige Unterstützung: Durch die Spedition Frey& Klein hatten die Akteure ein Dach über dem Kopf, dank der Blümling GmbH gab es einen sicheren Zugang und Bewegungsmöglichkeit für die Akteure, T-Light verbesserte den Sound und dank Firma Sprengnöder gab es Strom für den Sound von Pit&Paul. Riccardo Ragusa und Selina Dilmann waren nicht nur als Messdiener im Einsatz, sie gestalteten den Gottesdienst maßgeblich mit. Dass der Sound der Gottesdienstlieder und das Hupen zum Friedensgruß allerdings eine Polizeistreife zu einem Einsatz dank eines besorgten Bürgers veranlassen musste, hat es wohl auch noch nicht zu Allerheiligen gegeben.

Firmprojekt

Firmvorbereitung alternativ – Projekt zur Bolivienkleidersammlung

Kirchberg/Sohren Die Firmvorbereitung im Dekanat Simmern-Kastellaun zeichnet sich normalerweise durch viele unterschiedliche Angebote, Veranstaltungen und Projekte aus. Sie bereichern die Gruppentreffen, mit denen sich die Jugendlichen auf das Sakrament der Firmung vorbereiten können.

Ein Highlight ist für viele die Bolivienkleidersammlung, an der sie altersbedingt dann zum ersten Mal teilnehmen dürfen. Diese fiel auch dem Lockdown im Frühjahr zum Opfer und konnte nicht nachgeholt werden.

Doch Diakon Clemens Fey ließ sich zumindest für seine Firmgruppe eine kleine Alternative einfallen. Sie nutzten die Herbstferien, um einen besonderen Ausflug zur Firma Striebel zu machen. Striebel ist seit Jahren Kooperationspartner der Bolivienkleidersammlung. Diese genießt mit dem FairTrade Siegel auch die Anerkennung als gemeinnützige Kleidersammlung. Familie Striebel informierte die junge Gruppe persönlich über ihre Arbeit. Die Jugendlichen hatten zuvor einen Hänger voll mit Altkleiderspenden im Hunsrück verladen und bei Firma Striebel entladen.

Sie erlebten einen interessanten Besuch bei dem ihnen einiges bewusst wurde: Zu Omas Zeiten hatte Kleidung einen sehr hohen Stellenwert. Die Familie kaufte nur das dringend Notwendige. Anziehsachen wurden viele Jahre lang gepflegt und gehegt. Modetrends hielten länger. Das schonte den Geldbeutel und die Ressourcen. Heutzutage gilt das allerdings nicht mehr. Modesaisons werden immer kürzer. Im Schnitt kauft jeder Deutsche fünf neue Kleidungsstücke pro Monat. Ein T-Shirt wird oft nicht länger getragen als eine Plastiktüte, wie Greenpeace in einer Umfrage unter Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren herausgefunden hat. Zum Nachteil der Umwelt.
Denn es werden nur 1 Mio. Tonnen Kleider jährlich in Deutschland gesammelt. 300.000 Tonnen landen leider immer noch im Restmüll. „Die Firma Striebel verarbeitet von den 1 Mio Tonnen leider nur 25000 t, weil sie ausschließlich nur Kleidung annehmen, die von caritativen Gruppen und Organisationen wie uns gesammelt werden!“, betont Diakon Fey. „Nur 3 % der Kleidung ist 1a Ware, sie deckt aber 50 % der Kosten. Diese 1a Ware bekommen wir auch für unseren Second Hemd & Hose Markt.“ berichtet Fey. Er plant zusammen mit den Jugendlichen für das Frühjahr einen erneuten Markt auf dem Flughafen Hahn. Engagierten und verantwortungsbewussten Menschen sollte seriöses Textilrecycling – fair, sozial und solide – wofür die Bolivienkleidersammlung und Striebel Textil stehen, selbstverständlich sein.

Gerade im Zeitalter von Billigketten, Online-Märkten und ständig wechselnden Moden gewinnt dies an Bedeutung: für den Menschen, den Schutz der Ressourcen und für die Bewahrung der Schöpfung. Fey bemerkte anerkennend, dass Familie Striebel jährlich mehrere Mio t für Krisengebiete spendet.

Den Jugendlichen war auch nicht bewusst, dass es auch eine besondere Zielgruppe für 2nd Handware gibt. Dies erfuhren sie in „Stilreich“, dem eigenen Markt von Striebel. Wer Markenware günstig kaufen möchte, wer Einzelstücke sucht oder Allergiker ist und deshalb auf Neuware verzichten muss, der besucht gerne 2nd Hand-Geschäfte.

„Ungebremster Kleiderkonsum und steigende Produktion von Textilien schädigen die Umwelt. In China sind laut Greenpeace 320 Millionen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. Krebserregende, hormonell wirksame und für Wasserorganismen toxische Chemikalien aus der Textilproduktion finden sich inzwischen überall, sogar in der Leber von Eisbären oder der Muttermilch.“, fasste Manuel Striebel zusammen. Fey war dankbar für die Einladung und Unterstützung von Familie Striebel. Sie laden in normalen Zeiten auch jede Woche zwei Gruppen zur Besichtigung ein, denen sie das Abendessen und die Übernachtung bezahlen. Es ist ihnen ein Anliegen, dass immer mehr Jugendliche begreifen, dass die Herstellung einer neuen Jeans 6000 Liter Wasser verbrauchen. „Was für ein tolles Engagement!“, bedankte sich Fey.

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Jugendfestival einmal anders … doch die Weite trennt uns nicht

„Klein aber fein“ und „bunt, kreativ,fröhlich“ verlief das 19. Jugendfestival auf dem Flughafen Hahn der katholischen Jugend im Dekanat Simmern-Kastellaun.

Wie viele erfolgreiche und Tradition gewordene Veranstaltungen musste auch das Jugendfestival auf dem Flughafen Hahn der Corona-Situation gerecht werden. Zum ersten Mal ein reines Open-Air-Festival mit eigener Bühne, keine externen Live-Bands, nur die aktuellen Firmbewerber als Teilnehmer, keine Übernachtungen und ein angepasstes Programm waren dabei die wesentlichsten Änderungen. Die Vorbereitungsgruppe rund um den Jugendrat und die Firmkatecheten ließen sich einiges einfallen nachdem klar war, unter welchen Bedingungen ein verspätetes Jugendfestival möglich sein kann.

Bei den Workshops wurde inhaltlich auf eine bunte Mischung geachtet, jedoch durften sich die Gruppen nicht durchmischen. So war Abstimmung und Kompromissbereitschaft gefordert.

Beim Jugendfestival sollen sich Jugendliche immer erproben können, Talente entdecken und Neues erleben und mitnehmen können. Der Kreisjugendring stellte hierzu auch den Menschenkicker zur Verfügung. Beliebt sind immer wieder Geo Caching, Jonglage, Wikinger Schach oder der Tower of Power. Kreatives Gestalten wie neue Formate für Freundschaftsbänder, Batiken oder Arbeiten mit Schiefer und Steinen ermöglichen den Jugendlichen auch eine Erinnerung mitzunehmen und zu verschenken. Gerade zur Zeit der Firmvorbereitung passt auch der Workshop ein Notiz-oder Tagebuch zu gestalten. Der Malteserjugend sei Dank gab es coronakonform ein Mittagessen und mit Unterstützung des Felsenkellers in Sohren und der Wildbadmühle einen Abendimbiss.

Bedingt durch die verkürzte Firmvorbereitung standen die Themen der Firmlinge im Mittelpunkt. Sie setzten sich in ihren Gruppen am Vormittag mit dem Motto des Jugendfestivals „Die Weite trennt uns nicht…“ auseinander. Dabei sprachen sie über Themen wie „mein Morgen“, „meine Freundschaften“, „ein offenes Herz haben“ und „Loslassen“ können. Ihre gesamte Vorbereitungszeit auf die Firmung ist durch die Corona-Krise völlig verändert und verkürzt worden. Dem wollten die Katecheten und der Jugendrat mit dem veränderten Jugendfestival ein wenig gerecht werden.

Mussten sonst nur die Zelte und Pavillions bewacht werden, musste das junge Lichtteam in diesem Jahr Bühne und Anlage bewachen. Für die technische Unterstützung des Lichtteams vom Jugendrat und den passenden Sound aus der Konserve sorgte DJ Toto aus Bingen.

Das Jugendfestival brachte Pit&Paul auch wieder am crossport to heaven zusammen. Sie gestalteten musikalisch den Jugendgottesdienst mit Pater George. „Der schönste Jugendgottesdienst, den er bisher erlebt habe“ war der spontane Kommentar eines Jugendlichen. Mit Changes gab es einen motivierenden Einblick in ihr Repertoire an Cover-songs. Die beiden Jugendbands sind jeweils aus Firmprojekten in früheren Jahren entstanden und offen für Jugendliche im jeweiligen Alter.

„Ich fand das eigentlich voll entspannt und schön und ich fand die Musik sehr cool, Bands wie auch den DJ und die verschiedenen workshops“ fasst Franziska Müller den Tag zusammen. Für 2021 hoffen Jugendrat und Dekanatsjugendrunde wieder auf ein Jugendfestival für alle Jugendlichen aus der Region. Sie würden sich auch über größere Unterstützung und Förderung freuen. Müssen sie doch alles ehrenamtlich stemmen, Spenden erbitten und auch zur Finanzierung einen Teilnehmerbeitrag erheben.


Jugendfestival 2020

Auch wenn sich das Jugendfestival zum 19.ten Mal jährt, wird es in 2020 eine ganz andere Nummer. Es richtet sich vor allem an die Jugendlichen, die sich auf die Firmung vorbereiten. Firmbewerber & Friends stehen im Mittelpunkt des Programms. Auch wird das komplette Jugendfestival auf dem Gelände von crossport to heaven stattfinden und nicht in der Jugendkirche. So hofft das Vorbereitungsteam auf gutes Wetter. Neben inhaltlichen Angeboten am Vormittag sind unterschiedlichste Workshops geplant. Viel Kreatives, Bewegungsreiches, Künstlerisches kann mit ausreichend Abstand ausprobiert werden. Das Gelände bietet dazu viele Möglichkeiten. Der Tag wird mit Musik der Jugendbands und aus der Konserve abgerundet. Das Programm startet um 9:30 Uhr und endet um 22:00 Uhr. Um einen Teilnehmerbeitrag in Höhe von 10€ müssen die kath. Jugend im Dekanat-Simmern-Kastellaun und das Team von crossport to heaven, Jugendkirche auf dem Hunsrück, als Veranstalter bitten. Eine Anmeldung ist im Vorfeld erforderlich: dekanat.jugend-simmern@t-online.de


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crossport to heaven, die Jugendkirche auf dem Hunsrück und für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald, wird durch einen Förderverein unterstützt.

Weitere Informationen werden noch folgen.

Wer die Arbeit unterstützen möchte, kann sich gerne melden. Spenden sind möglich auf das Konto der Volksbank Hunsrück-Nahe: IBAN DE48 5606 1472 0000 060054.