crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

Firmprojekttage Dekanat Cochem

Firmprojekttage bereiteten Jugendliche auf ihre Entscheidung vor

In den kommenden Tagen und Wochen gehen sie zur Firmung. Intensiv bereiteten sie sich vor.

Jugendliche aus den Dekanaten Zeller Hamm und Blankenrath sowie Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden und Pfarreiengemeinschaft Cochem waren zu verschiedenen Projekttagen im crossport to heaven auf dem Flughafen Hahn zu Gast. Sie erlebten inhalts- und erlebnisreiche Tage im Laufe ihrer Vorbereitung. Firm werden, in etwas fit werden, Sicherheit gewinnen, Talente entdecken, ist das Anliegen der Firmvorbereitung. Bei ihrem Projekttag sollten sie mit einem „vielseitigen Angebot an Workshops, neue Talente entdecken können“, erklärte Gemeindereferent Bernd Behrens.

Er dankte auch allen Helfern und ehrenamtlichen Workshopanbietern, dass die Jugendliche „super Menschen heute gehabt haben“. Denn die Umsetzung einer Firmvorbereitung gelingt nur mit ehrenamtlich engagierten Katecheten. Nicht von oben herab oder wie Schule, vielmehr von Mensch zu Mensch, ganz lebensweltbezogen, soll die Firmvorbereitung verlaufen. Den Jugendlichen ernst nehmen in seiner Entwicklung und Haltung, ist auch das Anliegen von Christoph Nörling. Der Gemeindereferent bereitete zusammen mit Ivo Ivanovic und seinen Kollegen Gaby und Bernd Behrens die Tage inhaltlich vor. Nörling hatte den Kontakt zu Clemens Fey hergestellt. Der mit seinem ehrenamtlichen Team von crossport to heaven und aus der Dekanatsjugend diese Tage unterstützte. Inhaltlich stiegen die Firmbewerber mit dem Kurzfilm „Butterfly Circus – Wo Wunder wahr werden“ ein. Intensive Diskussionen gehören ebenso dazu, wie kreative Workshops. Deren

Ergebnisse präsentierten sie, sei es Trommeln, Songwriting oder Big Picture Painting, vor ihrem gemeinsamen Jugendgottesdienst. Ihre Katecheten hatten für die Lesung Bibelstellen ausgewählt, die als Liebesbeweise zu verstehen sind. Aussagen die wir auch einander geben könnten, Mutter zu Kind, Partner und Freunde. Die Katecheten hoffen, dass die Jugendlichen etwas mitnehmen können: „was ins Herz kommt, können wir teilen, was uns bewegt, lässt uns etwas ändern“. Die jeweiligen Pfarrer Paul Diederichs (Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm), Axel Feldmann (Pfarreiengemeinschaft Zell- Blankenrath) und Markus Arndt (Pfarreiengemeinschaft Cochem) leiteten die Jugendgottesdienste. Markus Arndt schlug in seiner Predigt die Brücke zur Lebenswelt der Jugendlichen und ihrer Handynutzung. Für den Fürbitten-Chat war das Handy erwünscht. Doch die Jugendlichen konnten mit dieser Freiheit unterschiedlich gut umgehen. Was ist alles peinlich oder unangemessen, ein „nicht spüren von Grenzen“. Was und wie ich wo einstellen kann, ist so manchen nicht bewusst. Doch Ivo Ivanovic konnte dies gelungen mit den Jugendlichen aufarbeiten.

Die Firmbewerber erlebten im crossport to heaven eine ganz andere Stimmung und Haltung, die sich nicht nur am Klatschen im Gottesdienst ausmachen konnten.

Arndt übertrug die Sprache der Kirche zur Firmvorbereitung auf die der Smartphonewelt. So wurden aus den Jugendlichen die „Hardware“, deren Betriebssystem die „Geschichte Gottes aller Menschen verbunden mit der Taufe“ war. Doch wenn das Handy nur an ist, geht der Akku alle.

Tankstellen oder Aufladestationen brauchen wir wie das Handy, Das kann das Gebet sein, die

Eucharistiefeier, das Brot des Lebens, sind wie der Stromanschluss. Arndt verglich das „Update des Betriebssystems“ mit der Kommunion und der Firmung. Bei der Taufe waren Paten und Erziehungsberechtigte gefragt, bei der Firmung die Jugendlichen sind sie selbst gefragt. Wie die Nutzungsvereinbarungen eines updates hat dies aber einen Haken. Es setzt die Ehrlichkeit zu sich voraus, das System nutzen zu wollen. Der Neustart kann gelingen, er kann Zuversicht geben. Ein

Neustart kann die Beichte sein. Er bedeutet nichts allein tragen zu müssen, Hilfe zu haben

neu weitermachen zu können. Besser als beim Handy im ländlichen Raum müssen die Firmbewerber keinen Netzempfang suchen, der ist gegeben.

Firmgottesdienste im Dekanat Cochem mit Bischof Dr. Stephan Ackermann: 10.11. 15 Uhr, Düngenheim, St. Martin 10.11. 18 Uhr, Forst, St. Castor 17.11. 15 Uhr, Petershausen, St. Maria Magdalena 17.11. 18 Uhr, Treis, St. Johannes d. Täufer 18.11. 10 Uhr, Faid, St. Stephanus 24.11. 15 Uhr, Kaimt, St. Jakobus d. Ältere 24.11. 18 Uhr, Blankenrath, Maria Himmelfahrt 25.11. 10 Uhr, Bullay, St. Magdalena

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