crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

Valentin: Liebe ist….

Der heilige Valentin ist einer der populärsten Heiligen unserer Zeit. Schon Mitte Januar erinnert Werbung an das Fest zwischen Weihnachten und Fastnacht. Er bietet mit seinem Namenstag nicht nur Anlass an die Liebsten zu denken, sondern auch an die Freundschaft.

Da er auch Patron der Jugend ist, lag es nahe, ein Fest der Freundschaft und Liebe im crossport to heaven zu feiern. Ein liebevoller Jugendgottesdienst mit Live-Musik von Pit&Paul, Blumen, Armbänder und gemeinsames Cocktail-Trinken standen dabei auf dem Programm.

„Nicht immer gelingt es uns, allem mit Liebe zu begegnen, die Erwartungen zu erfüllen“, merkt

Jugendpfarrer Christian Heinz an. Er stammt aus der Jugendkirche eli.ja in Saarbrücken. Zusammen mit einigen Jugendlichen war er zur Leitung des Jugendgottesdienstes angereist. Jugendliche aus dem Dekanat Simmern-Kastellaun hatten sich im Vorfeld Gedanken zur Gestaltung der gemeinsamen Feier gemacht. So hatten sie mit Jörn Wilhelm einen Online-Chat vorbereitet. Darin konnte jeder – auch aus der Ferne- seine Gedanken eintragen zu dem Vers „Liebt einander, wie ich euch lieb“. Diese wurden vorgetragen und konnten während des Gottesdienstes weiterhin nachgelesen werden. So lauteten einige Liebe ist „allgegenwärtig und wunderschön“, „besondere Form von Freundschaft und Vertrauen“, „Vergebung“, „Liebe=Leben“, „Freiheit“, „mit dem ersten guten Wort jeden Tag beginnen“, „Geduld in schweren Zeiten“, „gemeinsame Wege zu gehen“. Ganz analog war ein weiteres Element der Feier. Alle erhielten, Karten, Umschläge und Stifte, um einen persönlichen Brief zu gestalten. Ganz unter dem Motto: „Was ich Dir schon immer einmal sagen wollte“. Christian Heinz ging in seinen persönlichen Worten an die Besucher darauf ein, was durch die Erwartungshaltungen an den Valentinstag ausgelöst werden kann. Es sei hilfreich, sich von Druck und dem entstehenden Misstrauen durch unerfüllte Erwartungen zu befreien. Vielmehr sollten wir wissen, wir sind geliebt. „Füreinander da zu sein, ist das eigentliche Geschenk. Zu verstehen, dass wir Füreinander erschaffen sind.“, so Heinz. Unsere Aufgabe sei es vielmehr, anderen zu sagen, „Du bist geliebt“. Dies ist einfacher und durchhaltbarer als alle Geschenkekultur zum Valentinstag. „Zu erfahren, dass es gut ist, dass es mich gibt. Dies brauchen wir nicht nur am Valentinstag“, motiviert der Saarbrücker die Anwesenden. Er brachte daher allen ein Armband mit dem Aufdruck „geliebt“ mit.

Doch gebrochen wurde mit den Valentinstagstraditionen nicht. Junge Flüchtlingsmädchen schenkten in ihren Valentinstagskleidern allen Besuchern Blumen. Und frisch gemixte Cocktails überreichte die Vorbereitungsgruppe den Gästen.

Weitere Information zur Jugendkirche in Saarbrücken: http://www.eli-ja.de/

Der Heilige Valtin: Patron der Liebenden, Verlobten und Bienenzüchter

Heute schenken wir Blumen zum Valentinstag. Dieser Brauch könnte auf einen altrömischen Brauch zurückgehen. Denn genau am 14. Februar wurde im alten Rom das Fest der Göttin Juno, der Beschützerin von Ehe und Familie, begangen. Zu diesem Anlass wurden nicht nur die Altäre der Göttin geschmückt, auch die Frauen innerhalb der Familie wurden mit Blumen beschenkt. So fiel also der Feiertag zu Ehren des heiligen Valentin auf vorbereiteten Boden, was verständlich macht, dass sich das Brauchtum mit seinem Gedenktag in Verbindung hielt. Quelle: Diözese Linz

Der heilige Valentin wird abgebildet mit einem Schwert in der Hand.

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