crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

MENSCH SEIN

Das MenschSein stellte ein Projekt zum Katholikentag in Leipzig in den Mittelpunkt. Eine Gruppe von Schülern der KGS Kirchberg hatte mit der Band Pit& Paul ein Musiktheater erarbeitet. Nach ihrer Uraufführung in Leipzig und weiteren Aufführungen in Saarbrücken und Frankfurt traten die beiden Gruppen zum Abschluss im crossport to heaven auf.

Silvia Brand, die betreuende Lehrerin des Projektes, hatte mit den Jugendlichen die inhaltliche Vorbereitung übernommen und alle Szenen des Theaterstücks erarbeitet. Pit&Paul, eine der Dekanatsbands, übte die passenden Pop-Lieder aus den letzten Jahrzehnten, die die Brücke zwischen den Szenen bildeten. Sie nehmen mit ihrem Stück Bezug zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben und den weltweiten Ereignissen. Hass und Krieg, Macht und Gewalt bestimmen den Alltag vieler Erwachsener, Kinder und Jugendlicher. Menschen entfernen sich voneinander, sie werden sich fremd. „Es liegt an uns das von Gott gewollte Menschsein wieder zu entdecken und zu leben.“, so die Erzählerin zu Beginn des Stückes. Die verschiedenen Szenen setzen sich mit der Lebenswelt der Jugendlichen in der Schule, Zuhause und in ihren Freundschaften auseinander. „Wie gelingt es uns miteinander so zu leben, dass alle Mensch gleich berechtigt werden? Wie schaffen wir es Brücken zu bauen, um Ängste und Vorurteile zu überwinden?“Sie zeigen Schüler, denen es gelingt, mit Hilfe anderer Grenzen zu Menschen, die ihnen fremd waren, zu überwinden. Mensch-sein zu zeigen. Dieses Menschsein zu bewahren und im Umgang mit vertrauten Menschen auch zu zeigen, ist ihnen ein Anliegen. Nur manchmal werden wir auch enttäuscht. Wir müssen dann feststellen, dass wir uns liebe Mitmenschen doch nicht so gut kennen, wie wir glaubten. Nach dem Blick auf andere wagen die jungen Laienschauspieler auch den Blick auf sich selbst: „Wie sehe ich mich? Wie sehen andere mich? Wie möchte ich gesehen werden?“ Sehr persönlich beschreiben die Darsteller sich selbst. Sie fordern ihr Publikum auf: „Wir alle dürfen nicht vergessen, was Menschsein bedeutet.“ Damit endet ihr dreigeteiltes Stück: „Seht, da ist ein fremder Mensch! Seht, da ist ein vertrauter Mensch! Seht, da bin ich – Mensch!“. Eine gelungene Kooperation engagierter Schüler und Lehrer mit jungen und junggebliebenen Ehrenamtlichen.

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