Großes Engagement: Jugendkirche „crossport to heaven“
Bischof Ackermann besucht Festival der Kulturen auf dem Flughafen Hahn
Rhein-Hunsrück Mit einer der größten Veranstaltung haben die interkulturen Wochen „Vielfalt statt Einfalt“ im Rhein-Hunsrück Kreis ein kreatives Angebot für Flüchtlinge, Zugezogene und Hunsrücker geboten. Gemeinsam haben sie das dritte Festival der Kulturen im „crossport to heaven“ auf dem Flughafen Hahn gefeiert – zusammen mit Bischof Dr. Stephan Ackermann: „Ich habe schon so viel Gutes über die Arbeit hier gehört. Es ist wirklich klasse, sie so lebendig kennenzulernen.“
Spontan gratulierte er einem jungen Flüchtling zur bestandenen Gesellenprüfung als Tischler. Ein anderer zeigte ihm stolz Fotos von seiner Arbeit bei einer Hunsrücker Baufirma. Von ihrer Begeisterung für Fußball schwärmten besonders die jugendlichen Flüchtlinge. Der Bischof bekam auch einen Einblick in die Vielfalt der Verbände in der Jugendarbeit des Dekanates. Mit Birgit Reuter von der Malteserjugend oder den Vertretern der Pfadfinder wie Barbara Evers tauschte er sich nicht nur über ihren Einsatz in der Flüchtlingsarbeit aus. „Es ist toll, so internationale Hilfe zur Begegnung zu entdecken und so zu erleben.“ crossport to heaven unterstützt mit dem Kleiderdepot die Flüchtlingsunterkünfte auf dem Hahn. Viele ehrenamtliche Helfer ermöglichten mit der Ausgabe der zahlreichen Kleiderspenden eine erste Versorgung der Geflüchteten. Nun werde über den Umgang mit den zweckgebundeten Kleiderspenden beraten. „Es ist beeindruckend, was hier passiert“, lobte Ackermann die ehrenamtlichen Helfer.
Überrascht zeigte sich Ackermann im Gespräch mit Diakon Clemens Fey, wie über Spenden etwa die Licht- und Musikanlage finanziert werden konnte.
Fey informierte den Bischof auch über die Vielfalt der Zusammenarbeit in der Region. Das Festival in seiner Kooperation mit Internationalem Bund, Diakonischem Werk und Caritas sei nur ein Beispiel.
Bei den Pfadfindern informierte sich der Bischof über deren Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald, vor allem sich für die Arbeit der 26 Ranger und die Vernetzung mit der „Jugendkirche für den Nationalpark“: „Wann ist der erste Wolf da? Was sind die Aufgaben eines Rangers? Wie verläuft die Gebietskulisse? Wie gelange ich von der Jugendkirche zum Nationalpark. In gesprächen mit den Jugendlichen ließ Ackermann sich von Freizeiten, Jugendbegegnungen oder den Weltjugendtag berichten. Der Bischof dankte den Anwesenden: „Kompliment all denjenigen, die rund um Clemens Fey in den Verbänden, Jugendräten, Arbeitsgruppen, dem Leitungsteam und der Dekanatsjugendrunde sich so sehr engagieren.“