crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

Rundum gelungenes Jugendfestival

„Der Geist lebt, der Hahn bebt!“ ist schon immer das Motto des Jugendfestivals. Es mit Leben zu füllen und ein neues passendes Thema zu finden, die Herausforderung an die vielen Ehrenamtlichen Helfer. Gelungen war es der Crew rund um Felix Hilgert mit der Party am ersten Abend, die sie mit einer Lasershow bereicherten.
Crossport to Heaven bot Raum und Platz für Party ebenso wie Open-Air-Spiele und Zeltdorf zum Übernachten. Rücksicht wurde auf alle Jugendlichen im Ramadan genommen, die erst bei Sonnenuntergang zu Abendessen konnten. Dabei sorgten wie gewohnt für eine gute Verpflegung Malterserjugend und das Verpflegungsteam des Crossport to Heaven rund um Hiltrud Kühn.
Die Workshops am zweiten Tag drehten sich rund um „Steig ein! Flieg mit!“. Das diesjährige Thema nahm Bezug zu der Bibelgeschichte rund um Talita Kumi. Da durfte ein acht Meter hoher Kletterturm mit einem Flying Fox nicht fehlen. Einen australischen Bumerang selbst zu bauen, gefiel vor allem den Jungs. Auch die kreativen Workshops mit Farbe, Stoff, Perlen und Wolle drehten sich um alles Fliegende. Wie immer beliebt war auch der Encaustik-Workshop. Encaustik ist eine antike Kunsttechnik, die Kindern und Jugendlichen mit kompetenter Begleitung rasch Erfolgserlebnisse ermöglicht. Alle dachten mit, um einen Heißluftballon aus Zeitungen zu bauen.
Er wird bei Gelegenheit vom Idarkopf aus seine Reise antreten.
Auf die Zukunft ausgerichtet waren Lasershow-Workshops, die eine erste Einführung in Lichtanlage und Laseranlage boten. Wenn die bisherige Crew zum Studium wegzieht, wird Nachwuchs gebraucht, der Verantwortung im Crossport to Heaven übernehmen möchte.
Die Workshops sind nur durch reges Engagement von Erwachsenen möglich. Clemens Fey ist besonders dankbar für die rege Unterstützung. „Toll, dass z.B. die Beauty Lounge eine Mitarbeiterin für einen Schminkworkshop mit allen notwendigen Materialien zur Verfügung stellte, der gerne von Jugendlichen – auch Jungs- angenommen wurde“. Ähnlich bunt war auch die Teilnehmerschaar im „Bodypainting-Workshop“.
Der Bezug zu Talita Kumi rund um „Mut und Vertrauen“ war auch im Jugendgottesdienst mit Pit&Paul gegeben. Jugendliche hatten in Workshops Traumgeschichten zum Fliegen geschrieben und Tagebucherzählungen erarbeitet, die sie im Jugendgottesdienst einbrachten.
„Hoffnung und fester Glaube kann einen Höhenflug ermöglichen“, erklärte Jugendpfarrer Martin Laskewicz. „Jugendliche haben sich damit befasst, was ihnen die Hand gegeben ist und wo sie gestalten können, wo sie ihrer Selbstverantwortung gerecht werden“, erkläte Laskewicz. Jugendliche wünschten sich in ihren Fürbitten „Mut für ihre Überzeugungen einzutreten, anderen zu helfen und Freunde für Flüchtlinge zu sein“. Einlassen auf Begegnungen und Vertrauen, spielte immer wieder eine Rolle während des gesamten Jugendfestivals. „Jeden Tag setzen die Menschen hier Vertrauen in Piloten und Flughafenpersonal, wenn sie verreisen“, verwies Renate Steyer auf den besonderen Bezug des Themas zum Standort Flughafen Hahn. Mut, auf Jugendliche zuzugehen, beweisen die Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiter bei solchen Anlässen. Sie müssen dabei eineAblehnung von Ideen, Vorschlägen und Einladungen auszuhalten lernen. Jugendliche wollen eingeladen und gewonnen werden, mitzumachen.

Information zu Encaustic-Malerei

Die Encaustic-Malerei ist ein eher unbekanntes Malverfahren. Sie hat ihren Ursprung in der Antike. Heute ist es das Malen mit heißflüssigen Bienenwachsfarben und speziellen, elektrischen Mal-geräten. Encaustik leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet soviel wie „heiß einbrennen, mit Feuer erhitzen“. Ursprünglich wurde die mit Wachs gebundene Farben in mühevoller Arbeit, heißflüssig auf Stein, Holz oder Elfenbein aufgetragen. Heute ist dies dank eines elektrischen Maleisens. Die Wachsfarben werden auf die Bodenfläche dieses speziellen Maleisens (kein Bügel-eisen verwenden!!) aufgetragen. Dann entstehen die unterschiedlichsten Motive wie etwa Blumen-Variationen, Landschaften, Mandalas, Fantasybilder, Collagen oder auch Abstraktionen. Jugend-liche sind begeistert, wie rasch sie Bilder mit einer guten Haltbarkeit und Leuchtkraft erschaffen.

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