crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

Schulprojekt ermöglicht Benefizkonzert auf Flughafen Frankfurt-Hahn

Am 7 Februar können alle tanz- und musikbegeisterten Hunsrücker auf dem Flughafen Hahn eine kesse Sohle aufs Parkett legen. Dass sie ab 19:30 Uhr einmal so richtig schwofen können, verdanken sie zwei Schülerinnen der BBS Simmern und den Hunsrücker Nachtschwärmern. Diese haben ihre offene Probe kurzer Hand ins Crossport to Heaven verlegt, so dass eine Benefizveranstaltung möglich wird. Dazu motiviert haben sie die beiden 18 jährigen Lea Marie Aßmann und Debora Wessling. Aus Oberwesel kommend, bereiten sie sich auf ihr Fachabitur im Juni vor. Wesentliche Anforderung für die erfolgreiche Prüfung ist das Gelingen eines eigenen Projektes mit anschließender Projektdokumentation und Präsentation.
Die höhere Berufsfachschule „Organisation und Officemanagement“ verlangt von ihren Absolventen eine Projektidee zu entwickeln, diese alleine oder zu zweit auszuarbeiten, zu planen, umzusetzen und zu evaluieren. Dabei soll eine Problemlösung für eine Organisation erarbeitet werden. Vor allem sollen sie praktisch und eigenverantwortlich etwas planen, organisieren und durchführen.
Zuerst sollte es für Lea und Debora eine Stadtführung werden, was aber den Anforderungen nicht genügte. Doch familiäre Kontakte haben sie dann zum Crossport to Heaven auf dem Hahn als Projektpartner geführt. Ihre Lehrerin Ute Lorenz-Ulreich unterstützte die Idee eines Benefizkonzerts für die Jugendkirche Crossport to Heaven. So haben die Mädchen Absprachen mit der erfolgreichen professionellen Cover-Band getroffen, Angebote für Getränke eingeholt, deren Verkauf organisiert, Helfer gesucht, rechtliche Fragen geklärt, Flyer entwickelt und so manches mehr. Dabei können sie auf die Unterstützung von Clemens Fey bauen. Er verantwortet das Projekt Crossport to Heaven. Unter dem Motto „Wir für die Jugend“ wollen sie ältere Jugendliche, junge und junggebliebene Erwachsene einladen, einen Abend lang das Tanzbein zu schwingen oder abzuzappeln. Für sie war bislang das „Projekt eine gute Wahl. Es hat alles bislang gut geklappt. Wir bekommen gute Unterstützung“, freuen sich die Beiden. Für den Abend wünschen sie sich, das „etwas rumkommt für die Jugendkirche und viele kommen“. Nach dem Aufräumen steht dann die Projektarbeit über 30 Seiten an und die gemeinsame Präsentation vor drei Lehrern mit anschließendem Kolloquium. Für sie steht mit der Benefizveranstaltung schulisch etwas auf dem Spiel: Ein Drittel der Gesamtnote vom Hauptfach werden darüber ermittelt und es steht auch auf ihrem Zeugnis. Für sie selbst zählt vor allem, ob es gut ankommt, sie viele erreichen werden und was sie rückblickend daraus gelernt haben werden.

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