crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

Aufbau des Kleidermarktes geglückt

Schon zum dritten Mal in Folge organisieren Jugendliche einen second Hemd & Hose Markt für die Bolivienpartnerschaft. Für sie hat Kleidung eine zweite Chance verdient. Völlig anders sieht das Crossport to Heaven mit Kirchenbänken als Schal-, Hut und Krawattenablage aus. So ein Markt verlangt nicht nur den freiwilligen Arbeitseinsatz am Verkaufswochenende, auch am Wochenende zuvor und danach ist das Ehrenamt gefragt. Kleider müssen ausgepackt, sortiert, dekoriert und aufgehängt sowie ausgezeichnet werden. Zwei Wochen später müssen alle nicht verkauften Kleider verpackt werden. So besteht der große Wunsch, dass noch bis zum Sonntagabend, 1. Februar, möglichst viele Kleider zu Schnäppchenpreisen verkauft werden. Kreative Menschen, die ihre Talente für ein Upcycling von Kleidung einsetzen wollen, sind besonders gefragt. Sie können sich vor Ort im Crossport to Heaven einbringen.
Zu den helfenden Händen zählten auch die Geschwister Angelina und Andrani Safaryan. Selbst noch nicht von der Flucht erholt, sortieren die 12- und der 14-jährige Kleidung für andere Kinder. Auch die beiden Flüchtlingsjugendlichen Mahdi Rahidie und Solomon Gebretsadkan setzen sich einen Tag lang für das Projekt in Bolivien ein.
Während die Jungs eher mal etwas Lustiges ausprobieren, sind die Mädchen eher auf der Suche nach Neuem für den Kleiderschrank. Sie haben „tolle Sachen“ gesehen und sind sicher, dass sich „für alle“ etwas finden lässt. Für Nico Kniel ist vollkommen klar, warum die Hunsrücker sich auf den Hahn aufmachen sollten: „Einfach nur geil hier.“ Vor allem, da sie noch Kaffee und Kuchen vorbereiten werden. Am Sonntag feiern sie um 18 Uhr den Abschluss ihres Projektes mit Jugendpfarrer Martin Laskewicz.

 

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