crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

Premiere des Albums CXXVII auf dem Hunsrück

Technik im Crossport to Heaven

Technik im Crossport to Heaven

 

Ein Come Back für drei Hunsrücker. Ausgezogen zu Studium und dem Durchstarten als Band, kamen sie zurück auf die Bühne des Crossport to Heaven. Sie stellten ihr erstes Album vor: Cxxvii. 127 in lateinischen Zahlen als Titel und kein Song mit Titel, nur Nummern. Diese reihen sich nahtlos und stimmig aneinander. Ihr Debütalbum ist eine Mischung aus Detroit-Elektro, French-Sound und Funk.
Ein „Back to the roots“ war es für den Drummer Josef Schaubruch. Er gab nicht zum ersten Mal ein Konzert auf dem Hunsrück-Airport. So fand er sich auch auf den Fotos von früheren Hahn-Jugendfestivals mit seinen ersten Bands. Das Trio wird komplett mit Basist und Keyboarder Dominik und Patrick Jahn, die aus Simmern stammen.
Völlig im Dunkeln spielend, nahm sich TripAdLib den Abend ganz zurück. Licht und Effekte waren auf die Tanzenden ausgerichtet. Nur wer ganz nah kam, konnte erkennen, wie entspannt und zufrieden lächend die drei Musiker auf der Bühne in ihre Musik versunken waren. Fließende Übergänge, keine Pausen für die groovenden Jugendlichen; Kein Gesang, der die Rhythmen in den Hintergrund treten ließ.
TripAdLib bietet 100% Echtzeitelektro. Mit Schlagzeug, E-Bass, Rhodes-Piano und Synthesizer schaffen sie instrumentale, elektronische Tanzmusik. Sie sind musikalisch auf einem Trip, sie wollen sich dabei frei bewegen, unabhängiger, spontaner sein als ein DJ.
Es wird nicht langweilig, auch nicht aufdringlich. Sie bleiben im Fluss, mal temperamentvoller, mal entspannend.
Die Lichtkulissen für die Tänzer wirkten genau passend. Dabei entstanden sie spontan durch das Techniker-Team im Crossport. Die jugendlichen Techniker, die im Crossport to Heaven ihre Kenntnisse erworben haben, konnten gut auf die Musik reagieren. Zwar schmälern sie ihre Leistung, in dem sie zu bedenken geben, dass die Musik die „ungefähr gleiche Geschwindigkeit“ hat. Da „ist es leicht zu improvisieren“, so Benedikt Bongarth.
So ein Konzert auf dem Flughafen Hahn bietet einen besonderen Service: Shuttle-Busse über den Hunsrück, die Jugendliche abholen und nach Hause bringen. Was wollen Eltern mehr, könnte man meinen. Doch kamen viele Eltern und holten ihre Kinder vor Konzertende ab. Clemens Fey war dennoch begeistert. Er fand es „einfach klasse. Ganz krass euch beim Abtanzen zuzusehen“ So wird es nicht das letzte Konzert von TripAdLib auf dem Hahn gewesen sein.

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