crossport to heaven

Die Jugendkirche für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn

Schlüsselfaktor der Jugendarbeit: ein erfolgreiches 13. Jugendfestival auf dem Hunsrück

Die Zahl 13: ein schlechtes Omen oder nur eine Wiederholung? Keinesfalls. Fast alles war neu und anders: Themen, Inhalte, Workshops, Programm und Musik. Bekannte Gesichter unter den Ehrenamtlichen, aber auch neue Workshopleiter, vor allem aber viele neue Jugendliche. Sie machten auch das 13. Jugendfestival zu einem Erlebnis. Das Thema „Ich werde dir die Schlüssel geben“ steht auch für die Verantwortungsübernahme, einer Einladung des Crossport to Heaven an alle Jugendlichensich einzubringen.

Clemens Fey, Diakon der Jugendarbeit, war bei seiner Begrüßung besonders dankbar für das rege Ehrenamt. „Sie haben mit viel Mühe bei den Vorbereitungen mitgewirkt, ebenso das „Team Jugendfestival, getragen von seinen Kolleginnen und vielen Ehrenamtlichen“, so Fey.
Jugendliche aus dem gesamten Hunsrück waren zum gemeinsamen Jugendfestival eingeladen. Über 200 von ihnen zwischen 13 und 16 Jahren kamen zusammen. Rund um den „Schlüssel“ gab es vieles auszuprobieren und zu gestalten: Schlüsselanhänger, Schlüsselbänder, Schlüsselkreuze, Riesen-Schlüssel, Schlüsselkästchen oder Schlüsselkarten. Aber auch Bilder und Collagen aus verschiedenen Materialien in den unterschiedlichsten Größen. Auch Klettern mit Klaus Weiler durfte nicht fehlen. Eigene Boshi-Mützen konnten gehäkelt werden, Tanz und Musik waren auch im Angebot. 25 Workshops sowie zahlreiche Aktionen und Stände gab es zur Auswahl. Der Pfadfinder-Stamm Sohren bot mit Jurte, Feuer und Stockbrot den Platz zum Chillen. Da die Jugendlichen sich so sehr für Technik interessieren, sollte hierzu mehr angeboten werden, so Sebastian Giese. Doch die dazu passenden Angebote wie „….“, „Blog“, „Selfies“ oder der „Chat“ wurden weniger angenommen als alle kreativen Workshops. „Mehr ungewöhnlich sportliches, was körperliches vor Ort“, war ein weiterer Wunsch für das nächste Jahr. „Alles, was es sonst nicht so gibt“, sollte ein Jugendfestival bieten. So wurde Body-Painting stark besucht und hätte eine zweite Workshopleiterin brauchen können. Doch im Vergleich zu früher sind die Jugendlichen nicht mehr so frei im Umgang miteinander. Liefen die Jugendlichen beim ersten Mal noch mit Ganzkörper-Bildern über das Festival, zeigt das Angebot zehn Jahre später, dass nur ein eher kleines Bild an Arm oder Bein gewünscht ist, erinnert sich Workshopleiterin Alysha Polzin an ihre Zeit als Teilnehmerin. Zum ersten Mal dabei waren Margot Nick und Ursula Prager. Sie nähten mit den Jugendlichen Handy-Taschen. Auch war mal Zeit für eine Eule oder extra gut gefütterte Taschen. „Sie waren sehr kreativ“, lobten sie ihre Teilnehmerinnen. Aber auch die anderen Workshops begeisterten sie: „Die Insektenhotels sind toll geworden. Es gab richtig schöne Workshops.“ Auch lernte manche Betreuerin zwischendrin von ihren Kolleginnen und probierte etwas neues aus, wie Andrea Weber im Ketten-Workshop. Nachschub war gefragt für die Rubber-Bands von Kyra Müller. Sie machte als ältere Jugendliche ihren ersten Workshop, ebenso wie Jannek Müller. Er verarbeitete heimisches Material im „Schiefer-Workshop“. Gar Gar nicht mehr aufhören wollten die Jungs beim Bau von vier Meter hohen Türmen, Burgen und Festungen mit tausenden Holzklötzchen. Begeistungsstürme löste der Jugendlichen bei der späteren Präsentation der Workshop „Leinwand-Bilder“. Und die „Krawatten-Verarbeitung“ aus. Das geteilte Bild für das neue Jahr zeigt einen „Schlüssel, damit das Herz aufgeht“ , „jeder soll es für sich interpretieren“, so die Rückmeldung aus der Gruppe.
Aus den Krawatten entstand ein gemeinsames Wandbild zum „Kreis des Lebens“ in den Regenbogenfarben sowie Rock und Tasche. Die sechs Jugendlichen Emily Schulz, Emily Wendling, Caroline Huber, Maike Kerzan, Mia Meinhardt und Tobias Reimann einigten sich auf den gemeinsamen Kommentar zum Tag „Nass, gutes Essen, gute Stimmung, spaßige Workshops“. Sie trafen sich wieder bei der gemeinsamen Kaffeetafel, die dank der zahlreichen Kuchenspenden der Katechetinnen und Mütter möglich wurde. Zum ersten Mal kam auch Feldküche der Malteser zum Einsatz. Ihr Speiseangebot zu Mittag und zum Abendessen wurde ergänzt durch das Cocktail-Projekt einer Firmgruppe. Sie unterstützten mit ihrem Erlös das Austauschprogramm SOFIA ebenso wie Nicole und Franziska mit ihrem Waffelverkauf.

 

 

 

Einige der Workshopleiter

Einige der Workshopleiter

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